Verkehr

Hessen Mobil: B 254 Frielendorf – Lützelwig: Bauarbeiten gehen gut voran

Zufahrt von Wernswig und Sieboldshausen aus Richtung Norden bald wieder frei

Hessen Mobil erneuert die Fahrbahn auf der Bundesstraße 254 zwischen Frielendorf und Lützelwig. Die Bauarbeiten gehen gut voran. Wir sind voll im Zeitplan. Die Arbeiten für die erste Fahrbahnseite zwischen Frielendorf Nord und Lützelwig befinden sich kurz vor dem Abschluss. Ab dem 27. Juni beginnt die von Hessen Mobil beauftragte Baufirma mit der Erneuerung der zweiten Fahrbahnseite.

Die aktuelle Verkehrsführung bleibt bestehen. Einzige Änderung: Die Zu- und Abfahrten nach Wernswig und Siebertshausen in Fahrtrichtung Süden werden am 27. Juni wieder geöffnet. Gesperrt werden muss im gleichen Zuge jedoch die direkte Zu- und Abfahrt von der Bundesstraße nach Verna via der Siebertshäuser Straße. Die nächste Verbindung zwischen Verna und der B 254 führt dann über Allendorf.

Die Bauarbeiten auf diesem ersten Bauabschnitt zwischen Frielendorf Nord und Lützelwig werden wie geplant voraussichtlich Mitte August abgeschlossen sein. Unmittelbar im Anschluss daran wird mit den Bauarbeiten an der B 254 weiter in Fahrtrichtung Schwalmstadt begonnen. Hessen Mobil wird rechtzeitig über den Beginn der zweiten Bauphase informieren.


Hintergrund:

Hessen Mobil erneuert die Fahrbahn auf der Bundesstraße 254 zwischen Frielendorf und Lützelwig. Zeitgleich setzt Hessen Mobil die Brücke über den Ohebach bei Frielendorf Nord instand. Im Zuge der Straßenarbeiten an der Bundesstraße kommt es seit Montag, den 4. April bis voraussichtlich Mitte September 2022 zu verkehrlichen Einschränkungen.

Für die grundhafte Fahrbahnerneuerung werden auf einer Strecke von knapp 3,5 Kilometern die oberen Asphaltschichten abgenommen. Im Anschluss wird der Fahrbahnbelag mit einer 12 Zentimeter dicken Asphalttragschicht und einer acht Zentimeter dicken Asphaltbinderschicht aufgefüllt. Abschließend wird die Fahrbahndecke mit einer vier Zentimeter dicken Asphaltdeckschicht verschlossen. Zusätzlich zu diesen Arbeiten werden außerdem die Wirtschaftsweganschlüsse und Zufahrten an die Fahrbahn der Bundesstraße angepasst. Auch erhält die Straße neue Entwässerungseinrichtungen, Markierungen, Verkehrsinseln und Fahrbahnteiler.

Während der grundhaften Fahrbahnerneuerung wird außerdem eine Brücke über den Ohebach bei Frielendorf Nord instandgesetzt, wobei einzelne Schadstellen und Risse repariert werden.

Die Baumaßnahme wird in zwei Bauabschnitten durchgeführt. Im ersten Bauabschnitt wird die Strecke vom Abzweig der Landesstraße 3148 kurz hinter Frielendorf Nord bis nach Lützelwig erneuert. Die Arbeiten werden währenddessen durch eine halbseitige Sperrung unter Einbahnstraßenregelung abgesichert. In Fahrtrichtung Schwalmstadt wird der Verkehr auf der jeweils freien Fahrbahnseite an der Baustelle vorbeigeführt. In Fahrtrichtung Homberg (Efze) wird eine Umleitungsstrecke über die Landesstraße via Verna, Roppershain, Lendorf und Uttershausen eingerichtet.

Verkehrsteilnehmenden, die von der Autobahn 5 in Richtung Homberg (Efze) unterwegs sind, wird empfohlen nicht an der Anschlussstelle Alsfeld abzufahren, sondern weiter auf der A 5/ A 7 bis zur Anschlussstelle Homberg (Efze) zu fahren. Der Schwerlastverkehr auf der B 454 aus Richtung Marburg wird über eine großräumige Umleitung via der B 3 und der A 49 zur Anschlussstelle Wabern und weiter nach Homberg (Efze) geleitet.

Im zweiten Bauabschnitt, voraussichtlich ab Mitte August, wird der Abschnitt der B 254 zwischen Frielendorf Nord und dem Abzweig in Richtung Allendorf erneuert. Hierbei wird es eine halbseitige Sperrung geben, an der der Verkehr in beide Fahrtrichtungen mit Hilfe einer Ampel an der Baustelle vorbeigeführt wird. Hessen Mobil wird rechtzeitig über den Beginn der zweiten Bauphase informieren.

Die Bundesrepublik Deutschland investiert im Rahmen dieser Maßnahme rund 3,3 Mio. Euro. Dabei fließen jeweils rund 3,2 Millionen Euro in den Straßenbau und 130.000 Euro in die Bauwerksinstandsetzung.

Hessen Mobil bittet alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis und besondere Rücksichtnahme im Baustellenbereich, um die Mitarbeitenden nicht zu gefährden.

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