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„Tage, die die Welt verändern“ – EKS widmet Projektwoche dem Thema Extremismus

Erich Kästner-Schule freut sich auf zahlreiche Interessierte

Vor 25 Jahren erschütterten die Terror-Anschläge auf das World Trade Center die Welt. Die Erich Kästner-Schule nimmt dieses historische Ereignis zum Anlass, um unter dem Titel „Tage, die die Welt verändern – Extremismus gestern, heute, morgen“ eine Projektwoche zu veranstalten, in denen der Themenkomplex Extremismus auf unterschiedliche Weise beleuchtet wird.

„Wir sind sehr stolz auf die Themenvielfalt, die von unseren Lehrkräften angeboten wird“, heißt es von Seiten des Organisationsteams, das aus den Lehrkräften Melanie Göbel-Hoffmann, Catharina Baun und Sascha Kurzrock besteht. Die Workshops thematisieren u. a. die Architektur und Bedeutung des 9/11 Memorials, Rescue Dogs oder Lieder der Erinnerung. „Von Geschichte und Politik über Deutsch und Englisch bis hin zu Musik, Kunst und Ethik ist für jede Schülerin und jeden Schüler etwas dabei“, heißt es von Seiten des Teams.

Die Ergebnisse der Projekttage werden ab dem Nachmittag des 10. September rund um den Marktplatz und die Untergasse in den Schaufenstern der Stadt präsentiert, die dann für die nächsten Wochen zu Ausstellungsflächen werden. Schülerinnen und Schüler der EKS werden ab 16:30 Uhr Führungen anbieten, um Auskunft über die Projekte zu geben. Startpunkt wird der Besenfrau-Brunnen sein.

Im Anschluss an die Führungen wird in der kleinen Turnhalle der Erich Kästner-Schule gegen 18:00 Uhr der Film „Terror – Ihr Urteil“ gezeigt. In dem Film geht es um einen Bundeswehrpiloten, der ein von Terroristen entführtes Passagierflugzeug abschießt, um einen Anschlag auf ein voll besetztes Stadion zu verhindern. Die Interessierten nehmen an jenem Abend die Rolle des Richters ein und müssen entscheiden, ob das Handeln des Soldaten angesichts der geretteten Menschen gerechtfertigt war.

Wie die ethische, die militärische und die juristische Sicht auf diesen Fall ist, diskutieren anschließend Pfarrer Dierk Glitzenhirn, Hauptmann Benjamin Bartels und Dr. Christina Stresemann in der von Awa Yavari moderierten Podiumsdiskussion. Für Dr. Christina Stresemann, die frühere Richterin am Bundesgerichtshof, ist es bereits der dritte Besuch an der Erich Kästner-Schule. „Der Kontakt zu Frau Dr. Stresemann ist nie abgerissen und wir freuen uns sehr, dass sie erneut aus Berlin in die Reformationsstadt kommen wird“, berichtet das Orgateam.

Die Erich Kästner-Schule freut sich auf zahlreiche Interessierte, der Eintritt ist frei. Sowohl beim Ausstellungsrundgang in der Stadt als auch bei den Veranstaltungen in der kleinen Turnhalle ist für Verpflegung gesorgt.

„Die Veranstaltung wäre ohne die Hilfe der Stadt und des Evangelischen Forums Schwalm-Eder nicht realisierbar“, heißt es von Seiten des Organisationsteams, das sich darüber hinaus auch bei den Unterstützern der Veranstaltung – dem Rotary-Club, dem Lions Club und dem REWE-Markt Kai Mohr – im Namen der ganzen Schule herzlich bedankt. (EKS)