Mardorf

Über den Stadtteil Mardorf gibt es die ältesten Urkunden im Homberger Raum. Urnenfunde lassen auf eine sehr frühzeitige Besiedlung schließen. Mardorfer Güter werden als Hersfelder Besitz schon um 800 erwähnt. 1567 gibt es hier einen Eisenhammer, 1686 wird eine Eisenhütte erwähnt, die neben Erzen aus dem Kellerwald durch die Eisengrube Mardorf bedient wird. Diese Grube wird 1937 wieder in Betrieb genommen, muss aber 1954 wegen Abbauschwierigkeiten schließen. Mardorf gilt als ein Ursprung der Besiedlung des Homberger Raums. Der nahe gelegene Mosenberg mit einem Segelfluggelände und die ehemalige Jugendherberge haben den Stadtteil bekannt gemacht.