Mörshausen

Mörshausen liegt unterhalb des Werrbergs im Homberger Hochland. 1209 wurde der Ort erstmals als Meinhartshausen (Verzeichnis des Petristifts in Fritzlar) erwähnt, im 14. Jahrhundert war er ein landgräfliches Dorf, schon am Ende des 15. Jahrhunderts allerdings eine Wüstung. Die Bewohner des Dorfes erlebten eine wechselvolle Geschichte, denn es wechselte immer wieder den Besitzer.  Mal war es im Besitz der Abtei Hersfeld, später der Landgrafen von Hessen, aber auch weltliche Herren hat Lehnbesitz und Einkünfte im Ort. Das Kloster St. Georg in Homberg beispielsweise bis zu seiner Auflösung im Jahr 1527, danach die Adligen von Wallenstein, Baumbach und Holzsadel.

Mörshausen ist heute ein Bauerndorf, im Ort gibt es einige große, alte Bauernhöfe. Der Stadtteil dient mit seiner landschaftlich reizvollen Lage vielen Pendlern als Wohnsitz.