Wandern auf Premiumwegen

Dem Alltagsstress in den Wald entfliehen. Um uns herum herrscht Stille. Plötzlich schlägt ein Specht am Stamm, ein Hase hoppelt über die Wiese und aus dem Dickicht wagt sich ein Reh auf die Lichtung, um auf der Waldwiese zu äsen. Unsere Gedanken schweifen ab. Die Seele atmet durch. Das erleben wir, wenn wir eine Wanderung oder einen Spaziergang durch den Stadtwald Lichte und die Homberger Region unternehmen.

Das Wandern ist nicht nur „des Müller´s Lust“, sondern unsere ganz eigene und die einer ganzen Bewegung. Viele Menschen machen sich immer wieder auf den Weg, um die Natur und die Landschaft zu erkunden und neue Wege zu finden. Sie möchten der Natur ganz nahe sein. Insbesondere der Stadtwald Lichte, die Wälder, Hügel und Täler um die Kreisstadt Homberg (Efze) und die Knüllgebirgsregion bieten Gelegenheit, die urwüchsige Natur- und Tierwelt kennen- und lieben zu lernen. Es ist wie eine Leidenschaft, in der wir auf zahlreichen vom Knüllgebirgsverein beschilderten Wanderwegen unser Herz an die nordhessische Flora und Fauna verlieren. Hier eine Auswahl der schönsten Wanderwege der Region Homberg.

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Extra-Touren auf Premiumwanderwegen
Zwei Wanderwege sind vom Deutschen Wanderinstitut mit dem Wanderwegesiegel als Premiumwanderweg ausgezeichnet worden. Diese Auszeichnung steht für höchste Qualität auf gut markierten Wegen. Die Extratouren Lochbachpfad und Hutewaldweg sind Rundwanderwege von 8,5 und 11,4 Kilometern Länge. Sie stehen für besonders schöne Waldbilder, abwechslungsreiche Landschaften und eindrucksvolle Ausblicke. Seit Mai 2017 können wir mit einem weiteren Highlight in unserer Region aufwarten: dem ersten Premium-Spazierwanderweg „Schlossbrunnenweg" in Hessen.
Premium-Extratour: Lochbachpfad
Entspannen Sie sich auf der prämierten "Extratour Lochbachpfad". Die rund 8,5 Kilometer lange Wanderung durch eine wild anmutende Wildbachschlucht, auf Wiesenpfaden mit wilden Orchideen und weiten Ausblicken über das Knüllgebirge bis hin zum Kellerwald. Auch für ungeübte Wanderer und Familien bestens geeignet. Ein Teilstück des Lochbachpfades zwischen Wallenstein und Hülsa ist die Lochbachklamm (Einstieg in Homberg-Hülsa). Diese sehenswerte Waldbachklamm kann auf einem Trampelpfad rechts und links entlang des Baches über Stege und Brücken begangen werden und ist mit Ruhebänken und Picknickmöglichkeiten auf einer Streckenlänge von 1,3 Kilometern ausgestattet.
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Premium-Extratour: Hutewaldweg
Ein besonderes Naturerleben ermöglicht der Hutewald bei Knüllwald-Rengshausen. Als Parkmöglichkeit und Start- und Zielpunkt dieses Rundwanderweges bietet sich die Freizeitanlage in Rengshausen an.
Sogenannte Hutewälder entstanden, weil Landwirte aufgrund von mageren Böden und wenig Futtermitteln auf zusätzliches Futter für ihr Vieh aus dem Wald angewiesen waren. Bis 1950 wurde der Wald in traditioneller Form noch als Hutewald genutzt. Heute stehen auf Wiesenflächen vereinzelte Baumriesen. Da, wo damals arme Waldbauern ihr Vieh hüteten, stehen heute große Buchen- und Eichenbäume mit ausladenden Baumkronen in weitem Abstand voneinander. Sie reizen besonders Kinder zum Klettern, Verstecken und Spielen. Für den Erhalt dieses typischen Charakters des Hutewaldes werden aufwendige und umfangreiche Pflegemaßnahmen durchgeführt. Weitere interessante Waldbilder bietet der insgesamt ca. 12 Kilometer lange Hutewaldweg mit Ruheplätzen und wunderschönen Ausblicken. Für die Wanderung empfiehlt sich Rucksackverpflegung und gutes Schuhwerk. Am Ende der Wanderung bietet die Freizeitanlage am Start und Ziel erste Erholung für die müden Füße in der Kneippchen Wassertretanlage. Bei den zahlreichen Einkehrmöglichkeiten im Ort kann man die Wanderung
bei einem kühlen Bier und einem Imbiss abrunden.
Premium-Spazierwanderweg: Schloßbrunnenweg in Wallenstein
Auf einer Länge von 4,5 Kilometern auf überwiegend naturnahen Wegen wechseln in kurzer Folge die Landschaftsbilder. Vom waldgesäumten Wiesental, vorbei am Quellteich, über Waldrandwege gelangt man zum Schlossbrunnen, wobei man zuvor sicher über Stufen aber dennoch leicht abenteuerlich einen Taleinschnitt mit kleinem plätschernden Bach überqueren muss. Der Schlossbrunnen, der einst die Burg mit Frischwasser versorgte und dessen Leitsystem man bei genauerer Betrachtung noch erahnen kann, ist Namensgeber dieses Weges und gehört zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten, ebenso wie Reste von Köhlerplatten am Wegesrand, die von alten Waldnutzungsarten erzählen. Absolutes Highlight des Weges ist natürlich die Burg Wallenstein, von deren Burghof oder Burgturm man die herrliche Aussicht ins Knüllgebirge und auf den beschaulichen Ort Wallenstein genießen kann. Wie es sich für eine Spazierwanderung gehört, kann man natürlich zwischendurch auf den aufgestellten Bänken immer mal wieder eine kleine Rast einlegen und entspannen. Die einladende Gastronomie, das "Strandbad No. 1" am Ziel- und Ausgangspunkt des Rundwanderweges runden das „Erlebnis Spazierwandern“ ab.
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H2- Rundwanderweg: Genießen Sie Kultur & Natur
Der Rundweg basiert auf dem bereits vorhandenen Rundweg „3000 Schritte“, der mit H2 gekennzeichnet ist. Es ist ein Rundwanderweg, der den Wanderer zuerst auf die Hohenburg führt und dann nach dem Abstieg durch die Homberger Altstadt vorbei an historischen Sehenswürdigkeiten. Die Wanderung beginnt auf dem Parkplatz (Reithausplatz) in der Hans-Staden- Allee. Von dort wandern wir, der Kennzeichnung H2 folgend stadtauswärts und erreichen nach etwa 100 m die Rabengasse, der wir nun folgen. Nach einer ersten Biegung laufen wir immer geradeaus und verlassen nach etwa 150m die Rabengasse in gerader Richtung in einen Waldweg. Am Ende des Weges gelangen wir auf eine Asphaltstraße (Georg-Textor-Weg – Zufahrt zur Burg). Wir gehen hier nach links und folgen dem Georg-Textor-Weg, der uns nach einer Steigung auf die Burg führt.
K1 - Knüllrundwanderweg
Der K1 mit einer Gesamtlänge von rund 51 Kilometern, nach den Richtlinien des Deutschen Wanderinstituts mit braunrotem K1 auf weißem Grund ausgeschildert, führt durch fast alle 16 Ortsteile Knüllwalds. Ausnahme sind die Orte Rengshausen und Hausen wo er fast mittig zwischen beiden Orten (jeweils ca. 1 km) vorbei geht. Ein Abstecher lohnt sich in jedem Fall. In Rengshausen sind mehrere gastronomische Betriebe, und in Hausen ein herrlicher Abenteuerspielplatz. Die Ortsteile Nausis, Nenterode und Lichtenhagen können über Zuwege erreicht werden.   Start und Ziel mit Parkmöglichkeit könnte die Touristinfo in Knüllwald-Remsfeld, Hauptstr. 34 sein. Aber jeder andere Einstieg ist ebenso möglich.   Man kann die Wanderung in Etappen laufen oder auch komplett.  Gutes Schuhwerk und Rucksackverpflegung sind zu empfehlen. Einkehrmöglichkeiten gibt es in den Ortschaften Remsfeld, Schellbach, Völkershain, Wallenstein, Hülsa, Ellingshausen, Rengshausen und Niederbeisheim. Der Weg führt durch dichte Waldgebiete, Wiesenflächen, Felder, und eben idyllisch gelegenen Ortschaften.  
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Ein Routen-Tipp: Rundwandern am Mosenberg
 Eine Wanderung am Mosenberg bietet weite Blicke in die Schwalm. Ein anspruchsvoller Weg führt bergab vom Mosenberg ins Schwälmer Umland, in Blickweite der Stadt Homberg (Efze). Der Eindruck einer offenen Landschaft entsteht. Mit einem gut bestückten Rucksack wandert man in einer scheinbar menschenleeren Gegend. Startpunkt ist der Flugplatz Mosenberg. Vom Gipfelplateau des Berges hat man einen guten Überblick über die Landschaft.  Bei guter Fernsicht erhält man einen Blick bis zum Kellerwald. Der Weg vom Mosenberg ist nicht markiert und es geht steil bergab zum Klingelbach. Um das Gut Sauerburg herumgewandert, kommt man an einer markanten Eiche vorbei. Danach stößt man auf die L3224, die überquert werden muss. Weiter folgen ein Baumriese und ein schlecht erkennbarer Weg. Man erreicht offenes Feld und geht Richtung Südwesten. Weiter geht es über einen Feldweg zum Eilerthof. Vorher überquert man wieder die L3224 und stößt dann auf ein Hindernis, das den Weg nach Homberghausen versperrt. Man geht auf einem Grasweg, vorbei an einem Windkraftwerk nach Homberghausen. Am Ortsrand vorbei überquert man die L 3149 und stößt auf drei Rotoren. Am mittleren Rotor geht man links und kommt dann auf eine Rasenfläche. Man erreicht einen breiten Feldweg und weiter geht es nach Rockshausen. In Rockshausen trifft man auf die 300jährige Dorflinde. Weiter geht es über eine offene Flur am Baum-Bach vorbei. 200 Meter muss man am Feldrand entlanglaufen und kommt bald nach Falkenberg. Hier stößt man auf den jüdischen Friedhof des Ortes, der weit außerhalb der Bebauung liegt. Falkenberg hatte bis zum Pogrom 1938 eine große jüdische Gemeinde mit Synagoge und Mikwe. Der Ort ist der Stammsitz des Geschlechts von Falkenberg, die bereits 1613 keinen Erb-Nachfolger mehr stellen konnten. Sie hinterließen dem Ort eine Burg auf dem Schlossberg (265 Meter NN) und einen großen schlossähnlichen Gutshof. Von hier geht es aus dem Dorf hinaus, vorbei an mächtigen Eichen hinauf zum Weinberg (348,7 Meter NN) und weiter bergauf zum Ausgangpunkt des Parkplatzes am Mosenberg und Segelflugplatz. Quelle: https://www.ich-geh-wandern.de/über-den-mosenberg-in-der-schwalm


Weitere Informationen zu Wanderwegen in der Region:

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