Welferode

Welferode

Welferode im Homberger Hochland wird im Jahre 1196 erstmals in einer Urkunde genannt. Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Welferode erfolgte unter dem Namen Belferoth in einer Urkunde des Klosters Spieskappel als Papst Coelestin III. das Stift Cappel in seinen Schutz stellte und dessen Güterbesitz bestätigt. Um 1490 gab es im Dorf sechs wehrhafte Männer und vier Pflüge. Im Jahre 1537 bestand Welferode aus 14 Wohnhäusern.

Der Ort hat auch heute noch im Ortskern den Charakter eines Bauerndorfes. Durch die Erschließung von ehemals landwirtschaftlich genutzten Südhanglagen wurde bereits um 1970 ein schön gelegenes Neubaugebiet geschaffen. Damit hat der Ort in den letzten Jahren einen Wertzuwachs auch als Wohnsitzgemeinde erfahren. Im Jahr 1979 entstand ein gastfreundliches Dorfgemeinschaftshaus. Es wird heute von der Welferoder Vereinsgemeinschaft betrieben. Welferode verfügt über eine starke Dorfgemeinschaft, die 2018 die Trägerschaft für das Dorfgemeinschaftshaus von der Stadt Homberg (Efze) übernommen hat. Hier werden Veranstaltungen angeboten: z.B. ein Senioren-Café und eine Backhausgruppe, die hier ihr Backgut für das Backen im alten Backhaus vorbereitet. Auf einer eigenen Internetseite zeigt die Dorfgemeinschaft, dass es sich lohnt in Welferode zu leben.

In Welferode wohnten im September 2020 381 Einwohner. Die höchste Bevölkerungszahl hatte das Dorf am 1. Juli 1948 mit 424 Einwohnern mit einer Flüchtlingszahl von 144. Im Jahre 1995 gab es in Welferode wieder 417 Einwohner, davon 210 weibliche. Zwei wichtige Jahre für die jüngere Dorfgeschichte sind: 1997 mit der 800-Jahrfeier und das Jahr 2017 mit der Gründung des Vereins Dorfgemeinschaft Welferode.