Jubiläumsjahr 500 Jahre Reformation
Ein Theatererlebnis der besonderen Art – „Die Synode von Homberg“ begeisterte das Publikum
Ein Theaterstück, das Geschichte lebendig werden ließ
Ein historisches Ereignis, eine beeindruckende Kulisse und ein Theaterstück, das Geschichte lebendig werden ließ: Die Aufführungen der Kleinen Bühne Schwalm-Eder e.V. anlässlich des 500. Jahrestages der Homberger Synode von 1526 waren ein voller Erfolg.
Eine spannende Reise in die Geschichte
Mit ihrem selbst geschriebenen Stück „Die Synode von Homberg – ein Spiel um Macht, Glauben und Erneuerung“ nahm die Kleine Bühne Schwalm-Eder ihr Publikum mit auf eine spannende Reise in die Geschichte. Und das an einem ganz besonderen Ort: am Originalschauplatz der Homberger Synode, der heutigen Reformationskirche in Homberg (Efze).
Die Verbindung von historischem Schauplatz, engagiertem Schauspiel, Orgelmusik und Gesang machte die drei Aufführungen zu einem außergewöhnlichen Erlebnis. Das Publikum wurde nicht einfach zum Zuschauer, sondern fühlte sich mitten hineinversetzt in eine bewegte Zeit vor 500 Jahren.
Im Mittelpunkt des Stückes stehen zwei junge Schülerinnen, die sich auf einen Vortrag über die Homberger Synode vorbereiten. Doch statt ihrer Mitschüler treffen sie auf zwei äußerst ungewöhnliche Herren, die sich offenbar nicht besonders gut verstehen. Was zunächst wie eine besondere Schulstunde beginnt, entwickelt sich zu einem unterhaltsamen und zugleich nachdenklich stimmenden Spiel über Macht, Glauben, Erneuerung und die Menschen hinter den historischen Ereignissen.
Überwältigende Resonanz des Publikums
Die Resonanz des Publikums war überwältigend. Viele Besucherinnen und Besucher gratulierten dem gesamten Team zu den gelungenen Vorstellungen. Einige kamen sogar mehrfach, um das besondere Theatererlebnis noch einmal zu genießen. Denn das Stück wurde drei Tage hintereinander in der Reformationskirche St. Marien aufgeführt (25.-27. September 2026).
Reaktionen der Zuschauer

Eine Zuschauerin brachte ihre Begeisterung so zum Ausdruck: „Danke, danke, danke, dass Sie dieses tolle Stück geschrieben haben! Und danke an Ihr ganzes Team für die hervorragende Umsetzung! Ich bin beeindruckt und fühle mich durch die Darbietung sehr bereichert.“
Eine weitere Besucherin schrieb: „Ich war ein Teil dieser Versammlung und fühlte mich mittendrin. Vielen Dank für dieses großartige Ereignis und herzliche Grüße an die tollen Schauspieler.“
Solche Rückmeldungen zeigen, was die Kleine Bühne Schwalm-Eder mit ihrer Inszenierung erreichen wollte: Geschichte nicht nur zu erzählen, sondern sie erlebbar zu machen.
Besonders eindrucksvoll war dabei die Aufführung in der Reformationskirche, dort wo genau vor 500 Jahren die Homberger Synode stattfand. Dort wurde Geschichte zum Theater und Theater selbst zu einem Stück Geschichte.
Die Kleine Bühne Schwalm-Eder bedankt sich
Ein ganz besonderer Dank gilt dem Konzertchor „Die Knurrhähne“, dem Bühnenmitglied Samuel Schuy für das Orgelspiel sowie allen Schauspielerinnen und Schauspielern, die mit viel Herzblut und Engagement zu diesem besonderen Erlebnis beigetragen haben.
Ebenso bedankt sich die Kleine Bühne Schwalm-Eder e.V. bei der Kirchengemeinde Homberg und bei allen weiteren Unterstützerinnen und Unterstützern, die diese außergewöhnlichen Aufführungen ermöglicht haben.
Homberger Synode ist 500 Jahre später noch einmal lebendig geworden

Die Begeisterung des Publikums und die vielen positiven Rückmeldungen machen eines deutlich: Die Homberger Synode ist 500 Jahre später noch einmal lebendig geworden – und die Kleine Bühne Schwalm-Eder hat daraus ein großartiges Theatererlebnis geschaffen.
Ein Ereignis, auf das das gesamte Team mit Recht stolz sein darf.
Und wer die Aufführung in Homberg verpasst hat, bekommt noch eine besondere Gelegenheit:
Am Samstag, 10. Oktober 2026, wird „Die Synode von Homberg – ein Spiel um Macht, Glauben und Erneuerung“ noch einmal in der beeindruckenden Klosterkirche in Haina aufgeführt.
Der Eintritt ist frei – Spenden sind willkommen.
Ein Besuch lohnt sich: Geschichte, Theater, Musik und eine außergewöhnliche Atmosphäre verbinden sich zu einem Erlebnis der besonderen Art. (di/Fotos: Volker Karger)









