Infrastruktur
Grundhafte Erneuerung des Hausbrunnenwegs
Spezielles Verfahren stabilisiert Baugrund und Böschung
Im Hausbrunnenweg in der Kreisstadt Homberg (Efze) wird derzeit ein Teilabschnitt der Straße grundhaft erneuert. Die Bauarbeiten haben im Juli 2026 begonnen und sollen voraussichtlich im Oktober 2026 abgeschlossen sein.
Grund für die Baumaßnahme ist der zunehmend instabile Zustand des Straßenabschnitts. Aufgrund der unmittelbar angrenzenden steilen Böschung war die Straße in diesem Bereich abgängig. Ein vorliegendes Baugrundgutachten hat gezeigt, dass eine besondere Stabilisierung des Untergrunds erforderlich ist.
Baugrund wird mit Rüttelstopfverdichtung stabilisiert
Für die Stabilisierung kommt das Verfahren der Rüttelstopfverdichtung zum Einsatz. Dabei wird ein sogenannter Schleusenrüttler verwendet. Mit Unterstützung von Druckluft wird Schotter bis in eine Tiefe von rund sechs Metern in den vorhandenen Boden eingebracht und dort verdichtet.
Auf diese Weise entstehen sogenannte Stopfsäulen im Baugrund. Sie erhöhen die Tragfähigkeit des Untergrunds und tragen gleichzeitig dazu bei, die angrenzende Böschung dauerhaft zu sichern.
Nach Abschluss der Arbeiten zur Hang- und Baugrundstabilisierung werden weitere notwendige Leitungsarbeiten durchgeführt. Dabei werden schadhafte Kanalhausanschlussleitungen erneuert. Zudem ist eine Teilerneuerung der bestehenden Hauptwasserleitung vorgesehen.
Den Abschluss der Baumaßnahme bilden die Arbeiten an der Straße und am Gehweg. Mit der grundhaften Erneuerung soll der betroffene Abschnitt des Hausbrunnenwegs langfristig gesichert und wieder verkehrssicher hergestellt werden.
Die Fertigstellung der gesamten Baumaßnahme ist nach aktuellem Stand für Oktober 2026 vorgesehen. (di/hi/Fotos: Uwe Dittmer)
















