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Tafel Homberg (Efze)

Spende aus Erlös des Verkaufs von Speisen und Getränken an die Tafel Homberg

1.500 Euro für die Tafel Homberg – Starkes Zeichen für Solidarität und Ehrenamt

Mit großem ehrenamtlichem Engagement und erheblichem logistischem Aufwand sorgt das Team der Tafel Homberg seit vielen Jahren dafür, dass bedürftige Menschen in der Region zuverlässig mit Lebensmitteln versorgt werden. Dieses unverzichtbare soziale Engagement wurde nun mit einer Spende in Höhe von 1.500 Euro gewürdigt. Das Geld stammt aus dem Erlös des Verkaufs von Speisen und Getränken während der städtischen Veranstaltung des Weihnachtsbaumverkaufs, den die Stadt Homberg (Efze) immer in der Vorweihnachtszeit in Kooperation mit HessenForst veranstaltet.

„Dank den Kollegen vom Bauhof und HessenForst“

„Es ist eine tolle Geschichte, dass unsere Kollegen vom Bauhof gemeinsam mit den Kollegen von HessenForst den Weihnachtsbaumverkauf im Wochenenddienst möglich gemacht haben – für diesen großen Einsatz, der den Menschen direkt zugutekommt, möchte ich den Kollegen meinen Dank aussprechen“, betonte Bürgermeister Dr. Nico Ritz.

„Gezielt soziale Einrichtungen und Akteure unterstützen“

Am Montag, dem 2. Februar 2026, überreichte Bürgermeister Dr. Nico Ritz symbolisch einen Spendenscheck an Annika-Christine Weisheit, Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes Schwalm-Eder und Diakoniepfarrerin. Die Spende kommt traditionell einer sozialen Einrichtung zugute – in diesem Jahr der Tafel Homberg.

„Der Fokus liegt gesellschaftlich aktuell nicht auf den Bedürftigen“, betonte Bürgermeister Dr. Ritz bei der Übergabe. „Umso wichtiger ist es, gezielt soziale Einrichtungen und Akteure zu unterstützen, die tagtäglich Großartiges leisten.

„Spenden sind für uns immens wichtig“

Die Freude über die Zuwendung war auch beim Team der Tafel Homberg groß. Besonders emotional war der Termin für Manuela Wolf: Die Diakonin und Sozialpädagogin hatte an diesem Tag ihren ersten Arbeitstag als neue Tafelkoordinatorin. „Ich freue mich sehr darauf, das engagierte Team kennenzulernen und gemeinsam die wichtige Arbeit der Tafel weiterzuführen“, sagte Wolf.

Annika-Christine Weisheit unterstrich die Bedeutung solcher Spenden für die Tafelarbeit: „Spenden sind für uns immens wichtig, denn der Tafelbetrieb basiert nahezu vollständig auf finanzieller Unterstützung und freiwilligem Engagement.“

Vielfältige Herausforderungen

Wie vielfältig die Herausforderungen sind, machte Dieter Werkmeister deutlich. So habe die Tafel Homberg kürzlich für alle vier Tafeln im Schwalm-Eder-Kreis eine moderne Kistenwaschanlage erhalten, die die Hygienesituation und damit die Lebensmittelsicherheit erheblich verbessere. Gleichzeitig müssten regelmäßig neue Fahrzeuge angeschafft sowie laufende Kosten für Miete, Wasser und Strom gedeckt werden – insbesondere der hohe Strombedarf für Kühlräume und Kühlschränke stelle eine dauerhafte Belastung dar.

Großer logistischer Aufwand

Hinzu kommt der große logistische Aufwand im Fahr- und Sortierdienst. „Für diese professionellen Tätigkeiten im Ehrenamt brauchen wir kontinuierlich Unterstützung – sowohl finanziell als auch personell“, so Werkmeister. Besonders neue Ruheständlerinnen und Ruheständler seien willkommen, die Lebensmittel in Homberg, Borken, Knüllwald oder Schwarzenborn abholen.

Wer die Arbeit der Tafel Homberg unterstützen oder selbst ehrenamtlich mitarbeiten möchte, kann sich an Frau Hoppe von der Diakonie wenden, Telefon 05681 / 99200. (di)