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Förderprogramm Sozialer Zusammenhalt

Stadtspaziergang in Homberg (Efze) 

Gemeinsam unterwegs in der Homberger Innenstadt

Die Stadt Homberg (Efze) wurde in das Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ aufgenommen. Bei einem Stadtspaziergang mit Bürgerinnen und Bürgern am 02.12.2025 von 16:00 – 18:00 Uhr wurde das Gebiet rund um die Freiheit, die Ziegenhainer Straße und die Untergasse erkundet. Bei der Veranstaltung waren zwei zentrale Fragen von Bedeutung: Was soll sich im Gebiet verändern? Welche Ideen zur Verbesserung gibt es? Zu den Stationen des Spaziergangs gehörten u.a. die Untergasse, der Busbahnhof und das Feuerwehrgelände, die Freiheit mit dem Quartier an der Mauer und die Stadthalle. 

Bürgermeister Dr. Nico Ritz betont: „Das Gebiet soll sich zu einem durchgrünten und lebendigen Stadtteil entwickeln, in dem Wohnen, Arbeiten und gemeinschaftliches Leben für alle Generationen möglich sind. Mit dem Förderprogramm soll die funktionale und soziale Vernetzung in der Homberger Innenstadt generationsübergreifend vorangetrieben werden. Die intensive Beteiligung von Akteuren und Bürgerinnen und Bürgern ist dabei ein zentraler Erfolgsfaktor. Der Stadtspaziergang bildete den Auftakt der vielfältigen Möglichkeiten der Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern im Prozess.“

Den Handlungsrahmen und die Voraussetzung für die Umsetzung von Maßnahmen im Rahmen des Förderprogramms bildet ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK). Die Maßnahmen können sowohl investiv, also bauliche Projekte wie Sanierungsmaßnahmen, Nachverdichtung und die Aufwertung öffentlicher Räume, als auch Querschnittsthemen wie Nahmobilität, Barrierefreiheit und die Förderung sozialer Teilhabe umfassen. Auf der Grundlage dieses Konzepts soll das Gebiet nachhaltig aufgewertet und die Lebensqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner verbessert werden. Die Kreisstadt Homberg (Efze) hat das Planungsbüro ProjektStadt aus Kassel mit der Erarbeitung des ISEK beauftragt.

Das Bearbeitungsteam der ProjektStadt verfügt über umfassende Erfahrung in der Erstellung von ISEK für Städtebauförderungsmaßnahmen. Projektleiter Marvin Coker hebt hervor: „Jedes Fördergebiet bringt individuelle Herausforderungen mit sich. Im Programm ‚Sozialer Zusammenhalt‘ ist die aktive Einbindung der Menschen vor Ort entscheidend für eine nachhaltige Entwicklung. Unser Ziel ist es, die Akteure zu vernetzen und gemeinsam Projekte für das Quartier zu entwickeln.“ Teammitglied Elisabeth Jeckel ergänzt: „Das Schönste für uns bei solchen Projekten ist, wenn am Ende des langen Prozesses Veränderung, Aufwertung und gemeinschaftliches Miteinander sichtbar werden.“

Mit der erfolgreichen Aufnahme in das Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ setzt die Stadtverwaltung ein deutliches Zeichen für die Weiterentwicklung und Stärkung des gemeinschaftlichen Zusammenlebens in der Homberger Innenstadt.

Hinweis: Auf der projektbegleitenden Webseite www.homberg-innenstadt.de ist die Online-Beteiligung bis zum 8. März 2025 möglich. Alle weiteren Beteiligungsveranstaltungen sind zudem dort angekündigt. (Fotos: Ivonne Rode)