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Technische Betriebe Homberg (Efze)

Winterdienst in Homberg (Efze): Gemeinsam für sichere Wege

Hoher Einsatz für Sicherheit und Mobilität

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Winterdienst und in der Verwaltung stehen derzeit unter hoher Belastung und sind täglich im Einsatz, oft auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten, um die Verkehrssicherheit im gesamten Stadtgebiet zu gewährleisten. Viele Anrufe erreichen die Stadt in dieser Zeit. Die Stadt bittet darum, bei Rückfragen und Anliegen stets respektvoll und sachlich zu bleiben. Freundlichkeit und gegenseitiger Respekt erleichtern die Zusammenarbeit und helfen dabei, gemeinsam Lösungen zu finden.

Das Einsatzgebiet umfasst mit einer Gesamtfläche von rund 100 Quadratkilometern die Kernstadt sowie 22 Ortsteile. Der Winterdienst ist in zwei Kolonnen mit jeweils 14 Personen organisiert, die sich im 14-tägigen Wechsel ablösen. Aufgeteilt sind diese auf zwei Lkw, drei Kompaktschlepper sowie drei Fußgruppen.

Der Winterdienst der Stadt Homberg (Efze) ist für alle innerörtlichen Straßen sowie für zahlreiche städtische Liegenschaften zuständig. Dazu zählen unter anderem Kindertagesstätten, Feuerwehrgerätehäuser, Verwaltungsgebäude, Brücken, Treppenanlagen und Unterführungen. Gerade bei den aktuellen Witterungsverhältnissen fallen dabei zahlreiche Überstunden an, die von den Mitarbeitenden mit großem Engagement geleistet werden.

Klare Prioritäten beim Räumen:

Die Räum- und Streuarbeiten erfolgen nach einem festgelegten Prioritätensystem. Vorrang haben:

  • Hauptverkehrsstraßen sowie Wege zu Schulen und Kindergärten
  • Steigungs- und Gefällstrecken
  • wichtige Kreuzungen und Gefahrenstellen
  • Höhenlagen wie das Hochland und das Rinnetal

Nebenstraßen können erst im Anschluss berücksichtigt werden. In Extremwetterlagen kann sich die Räumung aller Straßen über mehrere Tage erstrecken. Neuer Schneefall verschiebt die Prioritäten je nach Lage immer wieder.

Herausforderungen im Alltag

In der Praxis gibt es zahlreiche Herausforderungen:

  • Enge Parksituationen erschweren das Durchkommen der Räumfahrzeuge erheblich.
  • Der Schnee muss von der Fahrbahn abgelagert werden. In der Regel wird er nach rechts geschoben, was gelegentlich dazu führen kann, dass Einfahrten oder geparkte Fahrzeuge zugeschoben werden.
  • In Sackgassen und Wendehämmern ist es besonders schwierig, den Schnee so zu lagern, dass möglichst wenige Beeinträchtigungen entstehen.
  • Bei starken Minusgraden kann Schnee festfrieren und ist nur noch schwer zu entfernen.

Verstopfte Regeneinläufe führen beim Tauwetter zu Wasseransammlungen.

Die Stadt bittet daher darum, Fahrzeuge möglichst auf dem eigenen Grundstück zu parken und Gullys freizuhalten, um die Arbeit des Winterdienstes zu erleichtern.

Zudem wird empfohlen, Schnee – wenn möglich – auf dem eigenen Grundstück zu lagern und nicht auf die Straße zurückzuschieben, damit die Fahrbahnbreite erhalten bleibt.

Gemeinsam für sichere Wege

Trotz begrenzter personeller und technischer Ressourcen sind die Mitarbeitenden täglich mit großem Einsatz unterwegs, um Straßen und Wege schrittweise sicher zu machen. Es ist jedoch nicht möglich, überall gleichzeitig vor Ort zu sein.

Die Stadt Homberg (Efze) bedankt sich herzlich bei allen Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verständnis, ihre Geduld und ihre Rücksichtnahme. Gemeinsam soll auch unter schwierigen Witterungsbedingungen ein möglichst sicherer und reibungsloser Alltag für alle gewährleistet werden.

Der Winterdienst ist unter der Rufnummer 0172 / 549 6387 erreichbar. Die Wintersaison läuft noch bis zum 16. März 2026.

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