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Stadtentwicklung

So war der Tag der Städtebauförderung in Homberg (Efze) am 9. Mai

Großes Interesse an Schlossberg & Stadtpark

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Am Samstag, den 9. Mai 2026, stand Homberg (Efze) ganz im Zeichen der nachhaltigen Stadtentwicklung: Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten den diesjährigen Tag der Städtebauförderung, um sich über die aktuellen Projekte im Fördergebiet Schlossberg und Stadtpark zu informieren und gemeinsam einen Blick auf die Entwicklung der Stadt zu werfen.

Bei bestem Frühlingswetter begann um 14 Uhr die Veranstaltung auf dem Vorplatz der Burg, wo Bürgermeister Dr. Nico Ritz die Gäste herzlich begrüßte. In seiner Eröffnungsrede stellte er die Bedeutung der Städtebauförderung für die Entwicklung Hombergs heraus und gab einen Überblick über das Fördergebiet Schlossberg und Stadtpark und das Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Planung, Fördergebietsmanagement sowie weiteren beteiligten Institutionen wurden die Ziele und Maßnahmen der laufenden Projekte vorgestellt. Der Einladung zu diesem Nachmittag der Stadtentwicklung folgten der Erste Kreisbeigeordnete Jürgen Kaufmann und Büroleiterin Kirsten Kühnemund, Isabel Fröde vom Bauunternehmen Fröde, Heiko Donath vom Planungsbüro Setzpfandt, Bauleiter Herr Joachim Schneider von der Firma Klei, Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung. Außerdem anwesend waren Herr Kirchhofs und Herr Wohlrab von der Katholischen Kirchengemeinde Christus Epheta und Alfred Uloth als Vorsitzender des Vereins Burgberggemeinde e.V. .

Geführter Spaziergang vom Schlossberg in Richtung Stadtpark

Großes Interesse fand ab 14:30 Uhr der geführte Spaziergang vom Schlossberg in Richtung Stadtpark. Entlang verschiedener Stationen – darunter historische Mauern, das Hochzeitspförtchen, der Expressweg, die Grotten sowie der Waldspielplatz – erhielten die Teilnehmenden spannende Einblicke in die bisherigen Entwicklungen und geplanten Maßnahmen. Fachkundige Erläuterungen der Verwaltung, des Fördergebietsmanagements und der beteiligten Planungsbüros machten die Projekte anschaulich und greifbar.

Aufwertung des Schlossberges
Mit der umfassenden Aufwertung des Schlossbergs wurde eines der bedeutendsten Naherholungs- und Ausflugsziele Hombergs nachhaltig gestärkt. Ziel des Projekts war es, die Aufenthaltsqualität zu verbessern, die Sicherheit für Besucherinnen und Besucher zu erhöhen sowie eine moderne und attraktive Besucherführung zu schaffen.

Seit Beginn der Planungen im Jahr 2020 wurden zahlreiche Maßnahmen umgesetzt. Nach dem Beschluss des Wegekonzepts im Februar 2022 starteten die Bauarbeiten im Juni 2024 und konnten im April 2026 erfolgreich abgeschlossen werden.

Im Rahmen des Projekts wurden rund 2,5 Kilometer Wege erneuert, etwa 200 Treppenstufen gebaut sowie eine Gabionen-Stützmauer errichtet. Der Vorplatz der Hohenburg erhielt eine hochwertige Natursteinpflasterung, ergänzt durch eine neue Brüstungsmauer entlang der westlichen Böschungskante. Neue Sitzbänke, Abfallbehälter sowie umfangreiche Wegweisungs- und Informationstafeln sorgen heute für eine deutlich verbesserte Infrastruktur und Orientierung auf dem Schlossberg.

Das Projekt wurde gemeinsam von der Stadt Homberg (Efze), den Technischen Betrieben Homberg, dem Fördergebietsmanagement, zahlreichen Fachplanern, ausführenden Unternehmen sowie rund 20 lokalen Partnerinnen und Partnern realisiert.

Entstanden ist ein nachhaltig aufgewerteter Schlossberg, der Bürgerinnen, Bürgern und Gästen gleichermaßen als attraktiver Ort für Erholung, Naturerlebnis und Tourismus dient.

Umgestaltung des Stadtparks „Alter Friedhof“ (Umsetzung 1. Und 2. BA)

Im Stadtpark angekommen, wurden die Besucherinnen und Besucher erneut durch Bürgermeister Dr. Nico Ritz willkommen geheißen. Dort bot sich die Gelegenheit, bei vertiefenden Informationen und persönlichen Gesprächen mehr über die einzelnen Projekte zu erfahren und Fragen direkt an die Verantwortlichen zu richten. Viele Gäste nutzten die Möglichkeit zum Austausch und zeigten großes Interesse an der zukünftigen Entwicklung des Schlossbergs und des Stadtparks als lebendige Orte für Begegnung, Erholung und Naturerlebnis.

Mit der Neugestaltung des Stadtparks entsteht in Homberg (Efze) ein moderner innerstädtischer Erholungsraum mit hoher Aufenthaltsqualität für Bürgerinnen, Bürger und Gäste. Ziel des Projekts ist es, einen offenen und familienfreundlichen Ort zu schaffen, der Erholung, Bewegung, Begegnung und Veranstaltungen gleichermaßen ermöglicht.

Die Planungen begannen im Jahr 2020, der Entwurf wurde im Februar 2022 beschlossen. Nach dem Baubeginn im August 2024 sollen der erste und zweite Bauabschnitt im Jahr 2026 abgeschlossen werden. Die Gesamtfertigstellung ist bis 2029/2030 vorgesehen.

Im Rahmen der Umgestaltung werden Wege erneuert und neue Wegebeziehungen geschaffen, die attraktive Blickachsen durch den Park ermöglichen. Neue Pflanzungen aus Bäumen, Sträuchern, Blühpflanzen und Stauden werten den Park ökologisch und gestalterisch auf. Ergänzt wird das Konzept durch neue Aufenthaltsbereiche, barrierefreie Zugänge, moderne Beleuchtung sowie vielfältige Freizeitangebote wie ein Schachfeld, ein Boulefeld, Spielgeräte, Hängematten und eine Slackline. Zudem wird Infrastruktur für Feste und Veranstaltungen geschaffen.

Das Projekt wird von der Stadt Homberg (Efze), den Technischen Diensten Homberg, dem Fördergebietsmanagement sowie zahlreichen Fachplanern, Unternehmen und lokalen Partnerinnen und Partnern umgesetzt.

Durch die Umgestaltung präsentiert sich der Stadtpark künftig offener, freundlicher und sicherer. Verbesserte Sichtachsen und eine moderne Beleuchtung stärken die soziale Kontrolle und machen den Park zu einem lebendigen Treffpunkt für alle Generationen.

Aktionen stießen auf positive Resonanz

Auch die parallel angebotenen Aktionen am Tag der Städtebauförderung stießen auf positive Resonanz: insbesondere die Expedition für Kinder und Familien sorgten für ein abwechslungsreiches Programm und machten den Tag zu einem Erlebnis für alle Generationen.

Ergänzend dazu lud die Wanderausstellung „Urbane Resilienz – Impulse für die Stadt im Wandel“ im Foyer des Rathauses dazu ein, sich mit zukunftsweisenden Ansätzen nachhaltiger Stadtentwicklung auseinanderzusetzen.

Der Tag der Städtebauförderung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig der gemeinsame Dialog für die Entwicklung Hombergs ist. Die positive Beteiligung und das große Interesse der Bürgerinnen und Bürger machten deutlich: Schlossberg und Stadtpark entwickeln sich zu lebendigen Orten für eine starke Stadtgemeinschaft. (Text und Fotos: Uwe Dittmer)

Mit der „Expedition Burgschnecke“ den Natur- und Geschichtsschatz Hombergs spielerisch erleben

Mit der „Burgberg-Expedition – Burgschnecke“ lädt die Stadt Homberg (Efze) Familien und Ausflügler zu einer spannenden Rallye rund um den Burgberg ein. Auf abwechslungsreichen Wegen lassen sich Natur, Tier- und Pflanzenwelt sowie die Geschichte des Burgbergs spielerisch entdecken.

Die Burgschnecken Arthur und Wanda führen auf 15 Stationen durch das Abenteuer. Entlang der Wege – angelegt wie ein Schneckenhaus – warten Fragen und Aufgaben, deren Lösungen sich direkt auf den Tafeln finden lassen.

Mit einer Expeditions-Karte erkunden die Teilnehmenden die Stationen in eigener Reihenfolge. Wer alle Aufgaben löst, erhält am Ende ein geheimnisvolles Lösungswort.
Die Route ist flexibel gestaltbar: Ob Rundweg, barrierefreier Abschnitt oder kürzere Strecke – Tempo und Pausen können individuell gewählt werden. Die Expedition eignet sich für Kinder jeden Alters und lädt dazu ein, gemeinsam zu entdecken und zu knobeln.
Wer noch mehr über den Burgberg erfahren möchte, findet zusätzliche Informationen unter der städtischen Homepage oder in der Tourist-Info am Marktplatz in Homberg (Efze). Dort sind die Expeditionskarten sowie Hausaufgabenhefte zu verschiedenen Nachhaltigkeitsthemen kostenlos erhältlich. Die Burgberg-Expedition „Burgschnecke“ wurde im Rahmen der Städtebauförderung „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ realisiert. Sie ist ein weiterer Baustein, um den Burgberg als attraktiven Natur- und Erlebnisraum für BewohnerInnen und Gäste der Stadt aufzuwerten.