Bürgerbeteiligung

Beteiligungsprojekt: Homberg besser machen

Hombergerinnen und Homberger entwickeln Ideen für eine lebendige Stadt bei Tischgesprächen

Ob konkrete Ideen für ein vielfältiges Kultur- und Freizeitangebot, die Schaffung von Generationentreffs oder die Pflege des Gemeinschaftsgartens: Homberg möchte seine Bürger:innen aktiv in die Stadtentwicklung einbinden und gemeinsam lokale Projekte umsetzen. Das übergeordnete Ziel: Eine lebendige Stadt für alle. Dafür bringen
Homberger:innen ihre Vorhaben in den kommenden Monaten in sogenannten „Tischgesprächen“ aktiv in den Dialog mit Stadtverwaltung und Politik ein und realisieren sie gemeinsam. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung erfahren die Teilnehmenden auch, wie sie Tischgespräche selbst ausrichten oder an bestehenden Terminen teilnehmen können.

Bei der Auftaktveranstaltung des Projektes waren 40 Teilnehmende anwesend. Es ging darum, dass sich Menschen einbringen, Gleichgesinnte suchen und bei Tischgesprächen Ideen entwickeln. Die Innenstadt bietet viel Platz und freie Fläche. Gleichzeitig nimmt die Einsamkeit der Menschen zu und Möglichkeiten für Begegnungen nehmen ab. Die Kinder, die auf dem Marktplatz spielen, machen es uns vor: sie nutzen den öffentlichen Raum, um zu spielen und in Kontakt zu sein. Gemeinsam wollen wir Möglichkeiten der Begegnung entwickeln: Sitzgelegenheiten in den Straßen der Innenstadt aufstellen, ein Begegnungscafé aufbauen, ein Kicker-Turnier auf dem Markplatz veranstalten, Spielgeräte verleihen, … den Ideen sind keine Grenzen gesetzt.

Auf der Homepage „Deutschland besser machen“ kann man Tischgespräche sehen, sich anmelden oder eigene Tischgespräche eintragen - die nächsten Tischgespräche sind da auch sichtbar.

Die nächsten Tischgespräche in Homberg sind:
In dem Tischgespräch "Öffentliche Plätze für Begegnungen nutzen" von Daria Klevinghaus am 21.05.2024, um 19:00 Uhr, im Machwerk geht es darum, zu überlegen, wie Begegnungsräume geschaffen werden können.

Öffentliche Plätze für Begegnung nutzen am 21.05.: Gespräch - Deutschland besser machen
Kinder erobern die Stadt - Raum für Familien am 27.05.: Gespräch - Deutschland besser machen


Am Projekt teilnehmen und eigene Tischgespräche machen

Auf  „Deutschland besser machen“ können Sie sich anmelden und registrieren. Danach haben Sie auf der Stadtseite Homberg die Möglichkeit, Ihre eigenen Tischgespräche zu erstellen und sich für nicht-öffentliche Tischgespräche anzumelden. Probieren Sie es gerne aus! Bei Fragen oder Problemen rufen Sie gerne durch oder schreiben eine Mail.

Mit der Registrierung und Anmeldung wird dem Verhaltenskodex der Initiative Deutschland besser machen zugestimmt.

Des Weiteren erhalten Sie weitergehenden Informationen zum Projekt und ein paar unterstützende Inspirationen und Materialien, um eigene Tischgespräche zu initiieren unter:

Website: https://deutschlandbessermachen.de
Video zu den Tischgesprächen: Tischgespräche - Deutschland besser machen
Moderationshilfe: Gastgeber - Deutschland besser machen

Informationen zu Förderungen, Tischgesprächen, Projektablauf und best practice: Materialien - Deutschland besser machen. (di)


Über Deutschland besser machen

Die Initiative „Deutschland besser machen – mit der zukunftsfähigen Stadt“ fördert demokratische Teilhabe. Jedes Jahr sucht die Körber-Stiftung Städte oder Gemeinden aus, die Bürger:innen und Vertreter:innen aus der Verwaltung an einen Tisch bringen. „Wir sind überzeugt, dass die Herausforderungen in Kommunen nur durch Kooperationen aller Akteure der Stadtgesellschaft zu meistern sind“, so Sven Tetzlaff, Leiter des Bereichs Demokratie und Zusammenhalt.
In diesem Jahr nehmen Blankenburg (Harz), Greiz, Herzberg (Elster), Homberg (Efze), Oberhaid und der Herner Stadtteil Wanne an dem Programm teil. Zum Jahresthema „lebendige Innenstadt für alle“ werden im Dialogformat „Tischgespräche“ konkrete Projekte entwickelt und gemeinsam umgesetzt Die Initiative wird durch den Deutschen Städtetag und die engagierte Stadt unterstützt.


Über die Körber-Stiftung

Gesellschaftliche Veränderung braucht Dialog und Verständigung. Die Körber-Stiftung stellt sich mit ihren operativen Projekten, in ihren Netzwerken und mit Kooperationspartnern aktuellen Herausforderungen in den Handlungsfeldern »Innovation«, »Internationale Verständigung« und »Lebendige Bürgergesellschaft«. 1959 von dem Unternehmer Kurt A. Körber ins Leben gerufen, ist die Stiftung heute von ihren Standorten Hamburg und Berlin aus national und international aktiv.