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Stadtführungen

MutMachMärchen in Homberg (Efze) mit Leidenschaft und erzählerischem Geschick

Märchen und Sagen machten Mut und begeisterten Teilnehmende

Märchenhafte Begegnungen und spannende Sagen: Mit den MutMachMärchen hat Homberg (Efze) gezeigt, wie lebendig Geschichte sein kann und welche Kraft in Erzählungen steckt. Bei einer stimmungsvollen Stadtführung durch die historische Altstadt standen Mut, Hoffnung, Zusammenhalt und Durchhaltevermögen im Mittelpunkt.

Diese besondere Stadtführung lud dazu ein, bekannte Geschichten aus einer neuen Perspektive zu entdecken, in vergangene Zeiten einzutauchen und Impulse für den eigenen Alltag mitzunehmen.

Märchen erwachten in der Homberger Altstadt zum Leben

Am Dienstag, 27. Oktober 2026, begaben sich die Teilnehmenden der MutMachMärchen-Führung auf eine märchenhafte Entdeckungsreise durch die Homberger Altstadt. Zwischen historischen Gebäuden, traditionsreichen Plätzen und geheimnisvollen Schauplätzen wurden Geschichten lebendig, die seit Generationen Menschen berühren und begleiten.

Im Mittelpunkt standen das bekannte Märchen „Brüderchen und Schwesterchen“ sowie die geheimnisvolle Sage von der „Weißen Frau“. Beide Erzählungen handeln von Herausforderungen, Vertrauen und Hoffnung und zeigen, wie wichtig es ist, auch in schwierigen Situationen den Mut nicht zu verlieren.

Mit viel Leidenschaft und erzählerischem Geschick begleiteten die Stadtführerinnen Ines Eberwein als Dorothea Viehmann und Martina Bülter als Homberger Schankmagd die Gäste durch die Altstadt. In ihren historischen Rollen ließen sie vergangene Zeiten aufleben und verliehen den überlieferten Geschichten eine besondere Lebendigkeit. Mit Charme und einem Augenzwinkern verbanden sie märchenhafte Erzählkunst mit der Geschichte ihrer Heimatstadt.

Die Route führte vom Brüderchen-und-Schwesterchen-Brunnen auf dem Marktplatz zur rund 800 Jahre alten Gerichtslinde auf dem Kirchplatz und weiter zum Pförtchen an der historischen Stadtmauer. An diesen besonderen Orten entfalteten die Geschichten ihre ganz eigene Atmosphäre und machten deutlich, wie eng Erzähltradition und Stadtgeschichte miteinander verbunden sind.

Die Führung war zugleich eine Einladung, das Märchenerzählen als wertvolles Kulturgut neu zu entdecken. Seit 2016 gehört es zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO. Mit den MutMachMärchen trägt Homberg dazu bei, diese lebendige Tradition zu bewahren und an kommende Generationen weiterzugeben. (di/Fotos: Uwe Dittmer)